Philippinenpartnerschaft

Weltjugendtagsgäste aus Alaminos


Partnerschaft mit Alaminos

Nach einem vorangegangenen Briefwechsel konnten wir bereits 1993 Frau Ester Alkonga, Leiterin der Sozialarbeit und Father Luello Palacpac, Gemeindepriester (später Generalvikar) des Bistums Alaminos, in unsere Gemeinde einladen. Im Rahmen des Pfarrfestes an Fronleichnam 1993 wurde die Partnerschaft offiziell besiegelt. Danach fanden regelmäßig gegenseitige Besuchsprogramme statt, und wir beteiligten uns zusammen mit Misereor an einem 3-Jahres-Plan für die Finanzierung zur Unterstützung der benachteiligten Ureinwohner.

Partnerschaft mit Salasa

Kirche in Salasa Inzwischen aktivierte auch das Bistum Limburg seine Partnerschaft mit dem Bistum Alaminos, so dass in St. Mauritius der Wunsch entstand, die Partnerschaft statt auf Diözesanebene auf Gemeindeebene fortzusetzen. Wir nahmen Kontakte mit der Gemeinde ‚Our Lady of Lourdes' in Salasa auf, in der der uns bereits bekannte Gemeindepfarrer Fr. Luello tätig war. Im Frühjahr 2002 konnte die erste Delegation von fünf Gemeindemitgliedern aus Salasa eingeladen werden, und es kam - wiederum am Pfarrfest von St. Mauritius - zur Besiegelung der Partnerschaft zwischen den Gemeinden Our Lady of Lourdes, Salasa, St. Mauritius, Schwanheim und St. Johannes, Goldstein.

Die Partnerschaftsarbeit besteht im Wesentlichen aus

  • Besuchsprogrammen und dem regelmäßigem Austausch von E-Mails
  • der Finanzierung von inzwischen 13 College-Schülern der Gemeinde Salasa
  • der Weitergabe von Informationen aus Salasa an die Pfarrgemeinderäte der beiden Gemeinden
  • der Beschaffung von Finanzmitteln für die Hilfsprogramme durch den Erlös des Pfarrfestes, des Christbaum- und Eine-Welt-Verkaufs
  • der Beteiligung an einem "Runden Tisch", bei dem alle Partner, die das Bistum Alaminos mit einem Projekt unterstützen, teilnehmen. (Mitglieder: Missio, Misereor, St. Mauritius - St. Johannes, Pro Alaminos, Zürich). Zu dem Treffen, das in der Regel alle zwei Jahre (meist in Deutschland) stattfindet, sind nach Möglichkeit auch die philippinischen Partner eingeladen.

  • Der Mitgliedschaft im Alaminos-Arbeitskreis des Bistums Limburg

Durch die Partnerschaft mit einer Gemeinde in der so genannten "3. Welt" hat unsere Gemeinde die Möglichkeit

  • über den eigenen Kirchturm hinaus zu blicken
  • durch die gegenseitigen Besuche sich in die asiatische Kultur einzufühlen, um sich besser kennen- und verstehen zu lernen
  • die politischen und wirtschaftlichen Bereiche besser zu erfassen
  • sich als Teil der Weltkirche zu begreifen, trotz der unterschiedlichen religiösen Praktiken
  • gegenseitig in Glaube und Alltag von einander zu lernen.


Kontakt:

Ludwig Berz, Telefon (069) 35 90 65 - E-Mail: LudwigBerz@aol.com





Berichte aus Salasa und Alaminos

Wie unsere Partnerschaft Teil der Weltkirchenarbeit unseres Bistums ist, können Sie hier nachlesen.

Schauen Sie sich auch unsere Bildergalerie Partnerschaft mit Alaminos und Salasa an.

Besuchen Sie auch die Internetseiten der Gemeinde Salasa](http://salasaparish.ph.tc/) und des Bistums Alaminos - (beide in Englisch)

Rechts finden Sie einige Texte zum Herunterladen, z. B. einen Artikel aus DER SONNTAG vom 26.08.07, in dem auch unsere Partnerschaft erwähnt wird.



2011

06.06.2011

Anfang Juni haben wir eine Mail aus Salasa, unserer Partnergemeinde auf den Philippinen, bekommen, in der sich Teilnehmer des von uns geförderten Bildungsprogramms bedanken. Hier die Übersetzung der Mail die Sie aber auch im englischen Original lesen können. (27 kB)


Übersetzung der Mail "Danksagungen der Scholaren" vom Juni 2011

Liebe Partner,

Grüße im Namen unseres Herrn Jesus Christus!

Leben ohne Erziehung/Ausbildung/Bildung ist als ob man ins Nichts träumte. Deshalb möchten wir im Namen der Gemeinde Unserer Lieben Frau von Lourdes unsere Dankbarkeit darüber ausdrücken, dass es Sie und das Stipendium in unserem Leben gibt. Denn dadurch steht uns eine bessere Zukunft offen, nicht nur im Hinblick auf Bildung, sondern auch im Hinblick auf unser spirituelles und soziales Leben.

Ich als eine der neuen Stipendiatinnen übermittle Ihnen die folgenden grundlegenden Worte:

„Wir, die neuen Stipendiaten, werden nicht aufhören, für unsere Zukunft gut zu lernen und zu studieren. Wir werden unseren Jugendlichen (im Sinn von ´denen, die nach uns kommen´) helfen, denselben Weg zu gehen wie wir, etwas ähnliches zu erfahren wie wir. Und natürlich werden wir alles tun, uns der Unterstützung durch die Gemeinde würdig zu erweisen, indem wir für sie tun, was wir können. Wir verdanken alles, was wir erreichen, Euch, unseren lieben Partnern in Deutschland. Wir sind und werden immer dankbar dafür bleiben, zu Euren Stipendiaten zu zählen.

Ehre sei dem Herrn!

Die Stipendiaten aus dem ersten Jahr.




Durch gute Menschen erfährt man, was es heißt, von Gott gesegnet zu sein. ER hat uns durch Euch gesegnet. Also dürfen wir zu Euch sagen: Ihr seid unser Segen.

Wir, die Stipendiaten des zweiten Jahres, sind begierig darauf, Ihnen unseren wärmsten Dank zu sagen durch diesen Brief, der aus unserem Herzen kommt.Wir möchten, dass Sie wissen, dass sich das Leben eines jeden von uns verändert hat, seit wir an diesem Stipendienprogramm teilnehmen. Unser Platz in der Gesellschaft hat sich verändert. Es ist wie ein Traum, dass der Allmächtige Sie zum Werkzeug für uns zu machen, damit wir unsere Lebensziele erreichen und speziell auf dem College studieren können. Auch unsere Familien sind sehr dankbar, dass Sie Ihr Leben mit uns teilen. Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre Großzügigkeit und die Freundlichkeit, die Sie uns erweisen. Wir bewundern Ihre guten Taten, die uns ein Ansporn sind. Sie sind der Grund, dass wir hier in der Salasa-Gemeinde sind, unseren Glauben festigen und unsere Persönlichkeiten ausbilden. Sie sind ein Segen für uns, das vergessen wir nie und versichern Ihnen, dass Ihre Opfer (Spenden?) nicht vergebens sind. Wir beten jeden Tag, dass Gott Sie beschützen und bestärken möge in Ihrem Bemühen, seinen Willen zu tun. Wir beten dafür, dass Sie nicht aufhören mögen, andere Menschen zu erreichen. Gott wird es Ihnen vergelten. Noch einmal unseren herzlichen Dank. Gotte segne Sie und geben Ihnen Kraft!

Die Stipendiaten aus dem zweiten Jahr.




Grüße im Namen des Herrn Jesus Christus!

Auch im Namen meiner Mitstudenten, die wir nun ins vierte Jahr gehen, spreche ich unseren lieben Partnern in St. Mauritius und St. Johannes unseren großen Dank aus. Ihre Unterstützung bedeutet unserer Gemeinde sehr viel, deshalb sind wir Ihnen sehr dankbar, dass Sie unsere Diözese und speziell unsere Gemeinden (Our Lady of Lourdes und Salasa) für Ihre Hilfe ausgewählt haben, und für das Vertrauen, dass Sie in uns setzen.

Auch wenn wir weit entfernt und in verschiedenen Kulturen leben, haben Sie nicht gezögert, uns zu helfen. Damals im Mai 2008 wagten wir noch nicht davon zu träumen, unser Studium am College mit einem Abschluss beenden zu können. Aber an dem Tag, als wir für das Programm ausgewählt wurden, bekamen wir die Chance, unsere Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Sie, liebe Partner, sind der Grund dafür, dass wir uns jetzt diese Träume erfüllen und an einer besseren Zukunft für uns arbeiten können. Sie, liebe Partner, und unsere Gemeinden sind der Grund dafür, dass wir uns unserem Studium widmen können, damit sich eines Tages unsere Hoffnungen und Träume erfüllen. Wir können sagen, dass dieses Stipendium der größte Segen in unserem Leben ist. Ohne dieses Programm würden wir jetzt vielleicht auf dem Markt verkaufen oder zu Hause bleiben und nichts tun, und manche von uns wären vielleicht schon verheiratet. Die Möglichkeiten, die wir jetzt haben, helfen nicht nur uns, sondern auch unseren Eltern, die wir dann unterstützen können, wenn wir unseren Abschluss haben. Durch Ihre Hilfe sind wir zu dankbaren und verantwortungsvollen Menschen geworden, nicht nur uns selbst, sondern auch anderen gegenüber. Wir verdanken Ihnen viel und versichern Ihnen, dass wir Ihre Hilfe immer wertschätzen werden.

So sagen wir also zum Schluss als Ausdruck unserer größten Dankbarkeit das einfache, aber so ermutigende Wort: Danke! Gott segne Sie und beschütze Sie für all das, was Sie für uns getan haben.

Die Studenten des 4. Jahres.





Liebe Partner in Deutschland,

ich grüße Sie im Namen Jesu Christi.

Ich freue mich, Ihnen einen kurzen Überblick über meinen Werdegang seit der Graduation im April 2011 zu geben. Aber vorher stelle ich mich Ihnen kurz vor:

Ich heiße Joane G. Garimbao und ich gehöre zu den Stipendiaten der Gemeinde Unserer Lieben Frau von Lourdes. Ich habe einen Bachelor in Englisch gemacht und kann Ihnen voll Freude berichten, dass ich mit Cum Laude abgeschlossen habe.

Im Augenblick bin ich Trainee bei Sitel Philipines, einem Callcenter, wo ich mich als Kundenbetreuerin beworben habe. Jetzt, wo ich in der Berufsausbildung bin, wird mir klar, dass arbeiten viel anstrengender ist als studieren, besonders, weil ich jetzt weg bin von meiner Familie und meiner Gemeinde. Aber obwohl ich physisch weit weg von ihnen bin, bin ich im Herzen immer bei ihnen und unsere Kommunikation funktioniert.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, Ihnen, unseren deutschen Partnern, dafür zu danken, dass Sie mir und meinen Mitstipendiaten ermöglicht haben, das Studium zu beenden. Ohne Ihre Hilfe würden wir uns jetzt vielleicht zu den Millionen Arbeitslosen der Philipinen zählen. Durch das Stipendium bin ich auch in meinem Glauben gewachsen und habe mich emotional, spirituell und sozial entwickeln können.

Ich hoffe, dass Sie nicht aufhören, anderen Jugendlichen dabei zu helfen, ihre Lebensziele zu erreichen. Jetzt, wo ich selbst kurz vor dem Eintritt ins Berufsleben stehe, möchte auch ich anderen helfen und etwas von dem weitergeben, was das Stipendium mir ermöglicht hat. Auch ich möchte das Leben anderer junger Menschen verändern helfen, die jetzt in der Situation sind, in der ich einst war.

Im Namen aller graduierten Stipendiaten möchte ich Ihnen für Ihre Unterstützung danken. Wir hoffen, dass das Stipendium weiterwachsen kann.

Gott segne Sie alle!

P.S. Hier ist meine Email-Adresse, wenn Sie mir direkt schreiben wollen: joane_garimbao@ymail.com

Joane G. Garimao, Absolventin





Liebe Partner,

zunächst möchte ich meiner gesamten deutschen Familie danken und meine Dankbarkeit ausdrücken. Danke! Ich liebe Sie für all das, was Sie für uns getan haben. Danke, denn Sie sind der Grund, dass ich mein vierjähriges Studium der Reinen Mathematik an der Pangasinan State University mit dem Bachelor of Sciences abgeschlossen habe. Ich liebe Sie, weil Sie mir gezeigt haben, dass Liebe bedingungslos ist wie die unseres Allmöchtigen Gottes, die er uns immer zeigt. Sie sind einer der Gründe dafür, dass meine Träume jetzt in greifbare Nähe gerückt sind und dabei sind, sich zu verwirklichen. Durch das Programm und speziell die Exerzitien (?) und die Erfahrungen, die ich sammeln konnte, bin ich eine bessere Christin geworden und kann anderen Jugendlichen ein Vorbild sein.

Wenn ich nur einen Aspekt aus den vergangenen vier Jahren herausstreichen müsste, wären es die Erfahrungen in den Camps. Das waren für mich als Jugendvertreterin meiner Gemeinde prägende Erlebnisse. Das ist für mich deswegen unvergesslich, weil ich dort gelernt habe, mein Schneckenhaus zu verlassen und mich zu öffnen und mitzuteilen. Und das zweite prägende Erlebnis war die Verbundenheit mit meinen Mitstipendiaten, die mich geliebt haben, wie ich bin und deren Begleitung mich zu dem gemacht hat, was ich jetzt bin. Sie sind nicht nur meine Mitstudenten, sondern richtige Brüder und Schwestern.

Nun zu meiner Situation nach meiner Graduierung. Ich arbeite im Moment als Verkäuferin und das Gehalt ist nicht besonders hoch, aber für den Moment okay. Ich kann etwas sparen, damit ich mich für einen besseren Job bewerben kann. Ohne eigene Ersparnisse kann ich noch kein Geld in eine Bewerbung stecken.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Gott behüte Sie und schenke Ihnen Kraft!

Lea Joy Bravo, Absolventin

Ins Deutsche übertragen von Angela Heuser, 06.06.2011



2010

Herbst 2010

Limburger Besuch in Alaminos und Salasa – Limburger Bischof von Studienprogramm beeindruckt - Lesen Sie hier den Bericht mit dem sehr persönlichen Dank (23 kB) einer Teilnehmerin des von uns unterstützten Scholarship-Programms.



2009

Am 18.10.09 kam diese Mail:

Liebe Partner,
Grüße im Namen Jesu Christi.

Wir wollen Euch über die schrecklichen Erfahrungen mit dem Super-Taifun Pepeng informieren und Euch auf den neuesten Stand unserer vergangenen und zukünftigen Aktivitäten bringen. Schlamm vor dem Gemeindezentrum
Seit acht Jahren hatten wir keine so schwere Flut in unserer Pfarrei. Aber letzte Woche hat der Super-Taifun verschiedene barangays (Dörfer, kleine abseits verstreut liegende Siedlungen) in unserer Pfarrei überflutet. Fünf Dörfer waren betroffen: Pantal, Angarian, Asinan, Banaga und hier, Salasa. Unsere Pfarrei wurde zum Evakuierungszentrum für die Bewohner von Salasa und Bantayan.

Letzte Woche hatten wir für die Flutopfer in Manila gesammelt. Doch unerwartet hat der Taifun Pepeng unsere Provinz getroffen und unsere Pfarrei übeflutet. Was wir ursprünglich für Manila vorgesehen hatten, brauchen wir jetzt für die Opfer bei uns. Selbst die NASA half bei den Rettungsarbeiten in unserer Pfarrei.

Nachdem das Wasser am letzten Montag abgelaufen war, musste das Leben weitergehen. Wir begingen das Fest Unserer Lieben Frau von Fatima. Die Messe wurde zelebriert von Msgr. Rey Ragudos und den Priestern der Diözese. An dem Gottesdienst nahmen die verschiedenen Pfarreien der Diözese teil, denn es ist ein Diözesanereignis.

Und nun sind wir eifrig dabei den BEC-Day im barangay Magtaking vorzubereiten.

Für Ludwig im voraus ein "happy birthday". Wir wünschen Dir gute Gesundheit und noch viele Geburtstage.

Gott segne Euch alle.

Fotos und die Originaltexte finden Sie rechts zum Herunterladen: Taifune Herbst 2009.pdf und Mail Taifun 09 10 18.pdf




15.10.2009

NeueTaifune über den Philippinen

Unsere Freunde sind wieder betroffen

In den letzten Tagen haben zwei Taifune auf den Philippinen große Schäden angerichtet. Nach aktuellen Radiomeldungen ist der dritte im Anzug, wieder auf die nördlichen Landesteile, wo unsere Partner leben.





14.10.2009

Besuch von Bischof Marlo und Generalvikar Rey aus Alaminos in unserer Diözese und beim Ausschuss Eine Welt – Umwelt (EWU) unserer Gemeinde

Bericht als pdf-Dokument rechts zum Herunterladen.




Was wurde aus unseren Spenden? - Post von den Philippinen

Wie dieses Geld verwendet wurde, schildert die Mail vom Juli 2008 und der rechts herunterladbare Bericht mit der genauen Abrechnung vom Januar 2009:

Ende Juli 2008 erhielt Ludwig Berz eine Mail von unserern Freunden von den Philippinen.
Hier die Übertragung ins Deutsche:

Lieber Ludwig und Rolf, Grüß Gott!

Bitte entschuldigt meine verspätete Mail. Wir haben durch den Taifun immer noch keinen Internetanschluss, und ich sende diese Mail mit anhängenden Bildern durch die Vermittlung meiner Tochter in Manila.
(Die hier nicht eingestellten Bilder zeigen im Wesentlichen den Aufenthalt bei Fam. Berz – die Red.)

80 Prozent aller Wohnhäuser sahen nach dem Taifun so ähnlich aus

Wir drei und die Gruppe aus Bani erreichten sicher und gesund am 5. Juni die Philippinen sowie unser zuhause. Gott sei Dank! Und Euch Dank für Euer Gebet!

Am nächsten Tag, dem 6. Juni, um 18.00 Uhr, hatten wir ein Treffen mit dem Pfarrgemeinderat und dem Partnerschafts-Ausschuss sowie Pfarrer Bok und Andrea. Norma konnte nicht daran teilnehmen.

Ich übergab Pfarrer Bok Eure Spende für die Taifunschäden in Höhe von € 5.500,00 und den Kontrakt von Johannes Scharfenberger, dem Jugendlichen aus Eurem Bistum, der im August seinen Freiwilligen Dienst bei uns antreten wird. Außerdem berichtete ich von unseren Erfahrungen und Eindrücken von unserem Besuch.

Der Euro-Betrag wurde zu einem Kurs von Pesos 67,00 umgetauscht sodass wir einen Betrag von P 368.000 erhielten. Dieser Betrag wurde für drei Projekte aufgeteilt:

  • P 75.000 für Reis an Bedürftige,

  • P 125.000 für Material zur Reparatur von Häusern und

  • P 168.000 für den Wiederaufbau des Pfarrzentrums.

Jeder von uns ist bis jetzt beschäftigt mit der Überwachung der Verteilung des Reises und der Materialien für den Hausbau an die Bedürftigen.

Vergangenen Sonntag, 20. Juli, hatten wir ein Treffen mit unserem Partnerschaftsausschuß. Norma wird separat darüber berichten.

Nochmals vielen Dank für die zusätzlichen 300 Euro, die wir für die Opfer des Taifun „Cosme“ verwenden werden. (Eine weitere Spende, die unmittelbar vor der Abreise noch direkt übergeben wurde.)

So viel für heute.

Viele Grüsse an unsere Partner und Ihre Familien (und weitere persönliche Grüße)
Ich vermisse Euch alle sehr.
Nun warten wir auf Johannes, der im August kommen wird, ...

Im Gebet mit Euch
Billy

Nicht nörgeln – lieber diskutieren

Ein Zwischenruf - Gibt die Gemeinde ihr Geld für Falsches aus? (81 kB)



Januar 2009

Den Bericht einer Reisegruppe, die über den Jahreswechsel 2008/2009 auf den Philippinen war, finden Sie als Download rechts.



Besuch aus Salasa 2008

Vom 15. Mai bis 04. Juni 2008 hatten wir nach sechs Jahren wieder einmal Besuch von den Philippinen, drei Frauen aus unserer Partnergemeinde Salasa.
Einen Bericht über den Besuch finden Sie zum Runterladen oben rechts.

Während drei Frauen aus unserer Partnergemeinde Salasa im Mai/Juni 2008 hier bei uns zu Besuch waren, wütete bei Ihnen zu Hause ein Taifun, der viele Häuser und die Existenzgrundlage der Kleinbauern zerstörte. Auch das Zentrum der Gemeinde, Kirche und Gemeindehaus, wurden schwer beschädigt. In den Sonntagsgottesdiensten vor der Heimreise wurde in Schwanheim und Goldstein zu einer Sonderkollekte aufgerufen. Dabei und durch weitere direkte Spenden kamen rund 5.800 Euro zusammen, die der Delegation in bar mitgegeben wurden.




27.08.2011

Das Scholarship-Programm in Salasa/Philippinen

Ausbildung als Voraussetzung aus der Armut herauszukommen

Bildung stärkt Menschen und hilft Ihnen aus der Armut herauszukommen.

Mit diesem Gedanken wurde 2004 das Scholarship-Programm in unserer Partnergemeinde "Our Lady of Lourds" in Salasa gestartet. Das Scholarship ermöglicht Jugendlichen aus armen Familien vier Jahre lang ein College zu besuchen und einen Bachelor-Abschluss zu erlangen.

Die Kriterien für ein Scholarship sind:

  • Kinder aus armen Familien, Arbeitslose, Landarbeiter, Fischer, etc.
  • Begabte Kinder, die schon in der Schule mit guten Noten auffallen
  • Kinder aus Familien, die sich mit der Kirche verbunden fühlen

Diese Kandidaten werden dann zu einem Orientierungstest eingeladen und die Familien werden persönlich besucht. Somit kann man sich ein Gesamtbild der Kandidatin oder des Kandidaten machen. Anschließend wird eine Auswahl getroffen.

Seit Beginn des Projekts haben insgesamt 17 Studenten Ihren Abschluss geschafft – im Jahr 2011 waren es fünf Studenten, eine sogar mit "cum Lauda". Einige haben auch begonnen, die Ihnen gewährte Unterstützung zurückzuzahlen. Dies bedeutet, dass die Gemeinde jetzt weitere Jugendliche in das Scholarship-Programm aufnehmen kann. Heute profitieren 23 Studenten von diesem Projekt – 20 werden von St. Mauritius - St. Johannes und 3 werden von "Our Lady of Lourdes" gefördert.

Ein positiver Nebeneffekt des Programms ist, dass die jungen Menschen, die einen Beruf ausüben, ihren Familien finanziell helfen, indem sie ihre jüngeren Geschwister selber fördern und unterstützen, weiter zu studieren. Somit wird der ganzen Familie geholfen, der Armut zu entfliehen.

Die fünf Scholars von 2011 zusammen mit den Studenten, die noch in der Ausbildung sind und deren Betreuer:- Billy (mittlere Reihe, 4. von links), eine Lehrerin, die 2008 in Schwanheim zu Besuch war und Dong, (mittlere Reihe, 4. von rechts) verantwortlich für die Partnerschaftsarbeit in Salasa. Er gehörte zur ersten Delegation, die Schwanheim im Jahr 2002 besucht hat.

Das sind die Studenten, der erreichte Abschluss und der aktuell ausgeübte Beruf:

  1. Jun Sabangan, Bachelor of Elementary Education, Grundschullehrer
  2. Marites T. Gallardo, Bachelor of Elementary Education, Grundschullehrerin
  3. Catherine Dela Cruz, Information & Comm. Technology Sachbearbeiterin
  4. Melody Castillo, BS Accountancy, Gemeinde-Sekretärin
  5. Charlie V. Aquino, BS Accountancy, Facharbeiter
  6. Gennelyn V. Jimenez, Bachelor of Arts in English, Lehrerin
  7. Armelia O. Valerio, BS Industrial Education, Vertrieb
  8. Sheila Mae Aviles, BS Social Studies, Realschullehrerin
  9. Lalaine M. Sabangan, Bachelor of Arts in English, Lehrerin
  10. Jenny Ann C. Ulanday, Bachelor of Arts in English , Arbeitet in Israel
  11. Joyce Ann F. Angeles, Hotel & Restaurant Management, arbeitet im Oman
  12. Randy Calicdan, Bachelor of Secondary Education, Lehrer
  13. Guilbert B. Raga, BS Computer Science, Abschluss April 2011
  14. Lalaine G. Ulatan, Bachelor of Secondary Education, Abschluss April 2011
  15. Glenys Soriano, Bachelor of Secondary Education, Abschluss April 2011
  16. Lea Joy Bravo, BS Math Pure, Abschluss April 2011
  17. Joane G. Garimbao, Bachelor of Arts in English, Abschluss April 2011

Antoinette Lahiri
(für den Ausschuss Eine Welt – Umwelt, der unsere Partnerschaft mit Salasa betreut)